Skip to content

B 3, Brand LKW/Bus

Datum: 24. Februar 2026 um 0:15 Uhr
Alarmierungsart: ILS Würzburg
Dauer: 5 Stunden 15 Minuten
Einsatzart: B 3
Einsatzort: BAB A3, Fahrtrichtung Nürnberg
Einsatzleiter: 1. Kdt. Johannes Hofmann
Mannschaftsstärke: 16
Fahrzeuge: Florian Geiselwind 11/1, Florian Geiselwind 14/1, Florian Geiselwind 20/1, Florian Geiselwind 40/1, Florian Geiselwind 55/1
Weitere Kräfte: Autobahnbetriebsdienst Geiselwind, BRK Kitzingen, FF Schlüsselfeld, Johanniter Schlüsselfeld, Notarzt Wiesentheid, VPI Würzburg-Biebelried, Würzburger Bergedienst Geiselwind


Einsatzbericht:

Zu einem B3, Brand LKW/Bus, wurden wir auf die BAB A3, Fahrtrichtung Nürnberg, alarmiert. Beim Eintreffen der ersten Kräfte wurde ein Brand im Bereich des Fahrwerks und des Aufbaus eines Sattelaufliegers festgestellt.  Die Sichtung der Frachtpapiere und die nähere Erkundung ergaben, dass es sich bei der Ladung um einen massiven Lithium-Ionen-Energiespeicher handelte mit einem Gesamtgewicht von 38.650 kg

Bei einem Übergreifen der Flammen auf den Speicher wäre ein „Thermal Runaway“ mit massiver Brandintensität und extremer Giftgasfreisetzung zu erwarten gewesen. Mehrere Trupps unter schwerem Atemschutz leiteten umgehend einen Löschangriff mit C-Rohren ein. Der Fokus lag auf der Riegelstellung zum Schutz des Akku-Containers sowie der effektiven Löschung des brennenden Fahrgestells. Aufgrund der thermischen Empfindlichkeit der Ladung wurde der Container kontinuierlich mittels Wärmebildkamera überwacht. Um die Löschwasserversorgung sicherstellen zu können, wurde die Feuerwehr Stadt Schlüsselfeld nachalarmiert. Die Einsatzstelle wurde gegen den fließenden Verkehr vollumfänglich abgesichert. Eine zeitweise Vollsperrung war zur Sicherheit der Einsatzkräfte und während der Bergungsarbeiten unumgänglich. Nach dem Ablöschen wurden das Fahrgestell und der Boden des Aufliegers großflächig gekühlt, bis die Temperaturwerte stabil im Normbereich lagen. Die Bergungsarbeiten wurden noch Abgesichert und anschl. der Rückmarsch angetreten.

Dank des schnellen Eingreifens konnte ein Übergreifen des Feuers auf den 38,6 Tonnen schweren Lithium-Ionen-Speicher verhindert werden. Ein Brand dieser Größenordnung hätte einen tagelangen Einsatz und massive Umweltbelastungen zur Folge gehabt. So blieb es bei einem Sachschaden am Auflieger.

An den Anfang scrollen